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KULTUR IM TREND. HANDWERKSKUNST DER GEBIRGSSTICKEREI.

Das Handelsmuseum zeigt bis zum 3. Juli eine Ausstellung regionaler Handwerkskunst, deren gemeinsamer Nenner die typischen ikonografischen Motive der volkstümlichen Stickerei sind, die in der Sierra de Francia hergestellt wird.

Ton, Holz, Metall, Glas, Kunststoff… sind die Materialien, auf denen jeder Kunsthandwerker diese Motive mit der Absicht integriert hat, ein identitätsstiftendes Bild für die Produkte dieser Region zu schaffen.

Der Verein Red Arrayán für Kultur, Kulturerbe und Umwelt hat den sogenannten Plan EnTre2 ins Leben gerufen, der unter anderem die Anerkennung und Bewahrung der volkstümlichen Stickerei der Sierra de Francia zum Ziel hat, die als herausragender Bestandteil ihres kulturellen Erbes betrachtet wird. Zu diesem Zweck arbeitet Red Arrayán daran, in naher Zukunft deren Erklärung als „Kulturgut von besonderem Interesse“ (BIC) durch die Regionalregierung von Kastilien und León zu erreichen.

Ergänzend zielt der Plan Entre2 auf kulturelles Eintauchen und kreative Innovation in den Gebirgen von Salamanca ab, wodurch neue Produkte und Dienstleistungen geschaffen werden sollen, die eine größere wirtschaftliche Entwicklung dieser Gebiete ermöglichen.

Mit dieser Absicht wurde als roter Faden für neue Ressourcen die Zusammenkunft von Kreativen und Handwerksbetrieben gesucht, die gemeinsam verschiedene Aktivitäten entwickeln, um den Reichtum dieses kulturellen und identitätsstiftenden Erbes bekannt zu machen.

Die jetzt ausgestellte Schau zeigt mehrere Beispiele dieser gemeinsamen Arbeit, da die gezeigten Handwerksprodukte traditionelle Motive und Dekorationen integrieren, die sich historisch in den Gebirgszügen von Salamanca entwickelt haben.

Diese Idee wurde von der Lokalen Aktionsgruppe ADRISS im Rahmen des Kooperationsprogramms ART-RURAL der Gebirge von Salamanca hervorgehoben. Zusammen mit anderen Regionalgruppen und in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Provinzverwaltung und dem Tourismusdezernat der Stadtverwaltung von Salamanca soll diese Ausstellung zur nachhaltigen Entwicklung des sozialen und wirtschaftlichen Gefüges der ländlichen Gebiete beitragen.