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MAGIA Y ORO. Eine Ausstellung über traditionellen und Designerschmuck in Salamanca und Provinz.

Schmuck ist grundsätzlich ein Accessoire zur Kleidung. Traditioneller Schmuck ist somit eine Ergänzung zur Tracht, sowohl zur weiblichen, die von Halsketten, Ohrringen, Armbändern oder Ringen begleitet wird, als auch zur männlichen, wo er in den – hauptsächlich silbernen – Knöpfen präsent ist, die an verschiedenen Kleidungsstücken des Mannes angenäht werden.

Der Großteil dieses Schmucks wird in Filigrantechnik gefertigt, die sowohl in der Gold- als auch in der Silberschmiedekunst eingesetzt wird und ein in allen Regionen Salamancas bezeugtes Merkmal ist. Aber Volksschmuck hat nicht nur eine ornamentale Bedeutung, sondern besitzt auch eine ausgeprägte religiöse Symbolik, wobei dieser Charakter in der Festtagstracht von La Alberca am besten zur Geltung kommt.

Besondere Erwähnung verdient, wenn wir über traditionellen Schmuck religiöser Art sprechen, jener, der die Kleidung von Kindern begleitet und einen ausgesprochen prophylaktischen Sinn hatte in einem Kontext, in dem die Kindersterblichkeit so hoch war.

Magia y Oro entstand als Hommage an José María Velasco, den letzten Vertreter einer Goldschmiedefamilie, der 2017 bei seiner Pensionierung die Maschinen und Werkzeuge seiner Werkstatt dem Museo del Comercio spendete.